„… für mich gibt es dann entweder die Familienschiene oder die Karriereschiene …“ – Zur Bedeutung normativer Anforderungen in beruflichen Orientierungen junger Frauen

Für die Beantwortung der Frage nach dem Zusammenhang von Karrieren und Geschlecht nimmt der Beitrag aus geschlechterreflexiver Perspektive normative Anforderungen und karriererelevante Orientierungsmuster junger Frauen in den Blick, die sich in Prozessen der Berufsorientierung und Lebensplanung als...

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Main Authors: Christiane Micus-Loos, Melanie Plößer, Karen Geipel, Marike Schmeck
Format: Article
Language:deu
Published: Verlag Barbara Budrich 2014-09-01
Series:Gender
Subjects:
Online Access:https://doi.org/10.3224/gender.v6i3.18548
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Description
Summary:Für die Beantwortung der Frage nach dem Zusammenhang von Karrieren und Geschlecht nimmt der Beitrag aus geschlechterreflexiver Perspektive normative Anforderungen und karriererelevante Orientierungsmuster junger Frauen in den Blick, die sich in Prozessen der Berufsorientierung und Lebensplanung als bedeutsam erweisen. Vorstellungen davon, „Karriere zu machen“ oder eine „Karrierefrau“ zu werden, sind dabei als durch normative Diskurse vorstrukturiert zu verstehen, innerhalb derer bestimmte Auffassungen von „Karriere“ dominant werden, die von den Subjekten aktualisiert und bearbeitet werden müssen. Vor dem Hintergrund, dass normative Anforderungen nicht erst in konkreten Karriereverläufen und -erfahrungen relevant werden, sondern bereits vor dem Eintritt in das Berufsleben die Lebensentwürfe der Subjekte rahmen, zeigt der Beitrag auf, wie „Karriere“ in Gruppendiskussionen von jungen Frauen der gymnasialen Oberstufe verstanden und verhandelt wird.
ISSN:1868-7245
2196-4467