Zwischen "Locarno“ und „splendid isolation“. Die besonderen deutsch-französischen Rugby-Beziehungen in der Zwischenkriegszeit (1927-1938)

Rugby hat in Deutschland und Frankreich einen ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellenwert. Während in Frankreich die Rugby-Sport-Arenen gut gefüllt sind und die höchste französische Spielklasse Top 14 international zu den Top-Ligen zählt, zieht der Rugby-Sport in Deutschland bis heute kein...

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Main Author: Franz Kuhn
Format: Article
Language:deu
Published: Beate Kern / María Teresa Laorden Albendea / Joris Lehnert 2019-07-01
Series:apropos [Perspektiven auf die Romania]
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Online Access:https://journals.sub.uni-hamburg.de/apropos/article/view/1362/1242
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author Franz Kuhn
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collection DOAJ
description Rugby hat in Deutschland und Frankreich einen ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellenwert. Während in Frankreich die Rugby-Sport-Arenen gut gefüllt sind und die höchste französische Spielklasse Top 14 international zu den Top-Ligen zählt, zieht der Rugby-Sport in Deutschland bis heute keine Massen an. Rugby ist dort eine Randsportart. Trotz der sehr unterschiedlichen Entwicklungen blicken beide Länder auf eine gemeinsame Rugby-Geschichte zurück: Zwischen 1927 und 1938 kam es zu einem intensiven Spielverkehr zwischen beiden Ländern. Darunter fallen auch 16 Länderspielvergleiche, die heute, aufgrund der geringen internationalen Bedeutung des deutschen Rugbysports, weitgehend in Vergessenheit geraten sind bzw. in der Forschung kaum Berücksichtigung finden. Diese deutsch-französischen Rugby-Beziehungen sind das Ergebnis einer besonderen sport-politischen Konstellation in der Zwischenkriegszeit. Gefördert durch den „Geist von Locarno“ wurde der Spielverkehr 1926 aufgenommen. Die jeweiligen Interessenlagen von Verbänden und Politik führten letztlich dazu, dass die Beziehungen in den 1930er Jahren weiter intensiviert wurden. Es entstand ein Zweckbündnis, aus dem 1934 der internationale Rugby-Verband FIRA hervorgehen sollte.
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institution Kabale University
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publishDate 2019-07-01
publisher Beate Kern / María Teresa Laorden Albendea / Joris Lehnert
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series apropos [Perspektiven auf die Romania]
spelling doaj-art-e93e029996854f7ebd3cc56108ef78a92025-08-20T03:39:18ZdeuBeate Kern / María Teresa Laorden Albendea / Joris Lehnertapropos [Perspektiven auf die Romania]2627-34462019-07-0128310510.15460/apropos.0.1362Zwischen "Locarno“ und „splendid isolation“. Die besonderen deutsch-französischen Rugby-Beziehungen in der Zwischenkriegszeit (1927-1938)Franz Kuhn 0Université de Lorraine Rugby hat in Deutschland und Frankreich einen ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellenwert. Während in Frankreich die Rugby-Sport-Arenen gut gefüllt sind und die höchste französische Spielklasse Top 14 international zu den Top-Ligen zählt, zieht der Rugby-Sport in Deutschland bis heute keine Massen an. Rugby ist dort eine Randsportart. Trotz der sehr unterschiedlichen Entwicklungen blicken beide Länder auf eine gemeinsame Rugby-Geschichte zurück: Zwischen 1927 und 1938 kam es zu einem intensiven Spielverkehr zwischen beiden Ländern. Darunter fallen auch 16 Länderspielvergleiche, die heute, aufgrund der geringen internationalen Bedeutung des deutschen Rugbysports, weitgehend in Vergessenheit geraten sind bzw. in der Forschung kaum Berücksichtigung finden. Diese deutsch-französischen Rugby-Beziehungen sind das Ergebnis einer besonderen sport-politischen Konstellation in der Zwischenkriegszeit. Gefördert durch den „Geist von Locarno“ wurde der Spielverkehr 1926 aufgenommen. Die jeweiligen Interessenlagen von Verbänden und Politik führten letztlich dazu, dass die Beziehungen in den 1930er Jahren weiter intensiviert wurden. Es entstand ein Zweckbündnis, aus dem 1934 der internationale Rugby-Verband FIRA hervorgehen sollte.https://journals.sub.uni-hamburg.de/apropos/article/view/1362/1242Deutsch-französische BeziehungenZwischenkriegszeitSportgeschichteRugby-FußballRugby
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