Kaplice wschodnie kościoła cystersów w Henrykowie jako wyraz nowych zadań społecznych śląkich klasztorów w czasach baroku

Zwei westliche Barockkapellen in Heinrichau sind mit dem Ziel Laienapostolat als Kapellen der bettenden Bruderschaft gebaut worden. Sie waren zugänglich für alle Gläubigen, was einen entscheidenden Einfluss auf die Raumarchitektur der westlichen Seite der Kirche hatte. Die Kapellen sind Zentral-Bauw...

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Bibliographic Details
Main Author: Zuzanna Mikołajek
Format: Article
Language:deu
Published: Papieski Wydział Teologiczny we Wrocławiu 2009-06-01
Series:Wrocławski Przegląd Teologiczny
Subjects:
Online Access:https://ojs.academicon.pl/wpt/article/view/3187
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Description
Summary:Zwei westliche Barockkapellen in Heinrichau sind mit dem Ziel Laienapostolat als Kapellen der bettenden Bruderschaft gebaut worden. Sie waren zugänglich für alle Gläubigen, was einen entscheidenden Einfluss auf die Raumarchitektur der westlichen Seite der Kirche hatte. Die Kapellen sind Zentral-Bauwerke, die der Analogie und Symmetrie unterliegen und den Grundriss eines Achtecks mit einem Eingangsbereichs in Form eines Vierecks von Westen haben. Sie stellten die natürliche Verlängerung der Seiten des Schiffes der Kirche dar. Dies geschah durch zwei architektonische Eingriffe. Beide Kapellen, die zum kollektiven Beten vorgesehen waren, vereinen sich mit der Kirche und gehen in diese hinüber, so dass die Gläubiger zum aktiven Tun im Leben der Geistigen eingeladen wurden. Vor allem im Fall der Dreifältigkeitskapelle ist der Übergang in die Kirche unbedingt und nicht wegzudenken. Zu besonderen Anlassen und Feiertagen wurde die Kirche zu Wallfahrtsort für viele Gläubige, die unbedingt an Devotion in diese Kirche teilnehmen wollten. Nicht alle konnten einen Platz in einem solchen kleinen Raum finden und einnehmen, so blieben viele Menschen im Seitenschiff, wo alle an den Gebeten teilnehmen konnten und auch den Altar sahen. Die Ideologie der Dreifältigkeitsbruderschaft und St. Josephbruderschaft spiegeln sich in den Kapellen wieder. Die Altargemälde sind durchtränkt mit dem mystischen Geist von dem heiligen Bernard aus Clairvaux. Die Fresken, die als Wahrzeichen der Kapelle gelten und sowohl mystisch sind als auch komplizierte Symbolik enthalten, unterliegen langjähriger Tradition der Ikonographie der katholischen Kirche. Die raumarchitektonische Lösung der westlichen Kirche, geändert in der Barockzeit und angepasst an die Bedürfnisse des Laikats, sowie die Ideologie der beiden Seitenkapellen spiegelt den Wechsel der Pflichten und Aufgaben der schlesischen Mönchklöster nach dem Konzil von Trient.
ISSN:1231-1731
2544-6460