„Problemlösen nach Plan“ – Ein Lernangebot für Grundschullehramtsstudierende zur Förderung sozialer Teilhabe von Schüler*innen mit (sonder-)pädagogischem Förderbedarf?!

Der Beitrag umfasst die Evaluation des fallbasierten und praxisorientierten Lernangebots „Problemlösen nach Plan“ im Rahmen einer Seminarveranstaltung im Grundschullehramtsstudium. Das Lernangebot „Problemlösen nach Plan“ stellt eine innovative didaktische Möglichkeit für Lehramtsstudierende dar, s...

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Bibliographic Details
Main Author: Victoria Wiederseiner
Format: Article
Language:deu
Published: BiSEd 2025-04-01
Series:Herausforderung Lehrer*innenbildung
Subjects:
Online Access:https://www.herausforderung-lehrerinnenbildung.de/index.php/hlz/article/view/7278
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Description
Summary:Der Beitrag umfasst die Evaluation des fallbasierten und praxisorientierten Lernangebots „Problemlösen nach Plan“ im Rahmen einer Seminarveranstaltung im Grundschullehramtsstudium. Das Lernangebot „Problemlösen nach Plan“ stellt eine innovative didaktische Möglichkeit für Lehramtsstudierende dar, sensibel für die soziale Teilhabe von Schüler*innen mit (sonder-) pädagogischem Förderbedarf zu werden und entsprechende Lerngelegenheiten für diese Schüler*innen zu planen. Damit sind nach Elting et al. (2019) in einem weiten Inklusionsverständnis alle Schüler*innen gemeint, die besondere pädagogische und gegebenenfalls auch sonderpädagogische Unterstützung durch die Lehrkraft bedürfen. Besonders diese Schüler*innen sind in der Grundschule von einem höheren Risiko sozialer Ausgrenzung betroffen (Böttinger, 2021). Unter Berücksichtigung der Ebene der Lehrkraft und des Unterrichts wird der Frage nachgegangen, welche Fördermöglichkeiten Lehramtsstudierende für Kinder mit (sonder-) pädagogischem Förderbedarf im Lernangebot „Problemlösen nach Plan“ im Blick haben bzw. planen. Dazu wurden die Lernprodukte der Studierenden (N = 108) mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2022) analysiert. Durch kooperatives Lernen und eine adaptive Unterrichtsgestaltung wird von den Studierenden vor allem die unterrichtliche Ebene angesprochen. Die Lehrkraft-Schüler*in-Beziehung, Feedbackprozesse und die Einstellung zu Heterogenität auf der Ebene der Lehrkraft werden von den Studierenden hingegen kaum genannt. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Lehrkräfteausbildung diskutiert. 
ISSN:2625-0675