Exil inmitten von Ruinen Theologische Übungen

In diesem Text denke ich Theologie inmitten von kulturellen Ruinen, aber auch in einer Diaspora-Situation – selbst im Westen. Ich versuche die Fähigkeit zu schulen, sich neue Wege vorzustellen und zu beschreiten. Der Begriff ‚Ruine‘ stammt vom lateinischen Wort ruina, abgeleitet vom Verb ruo, das „s...

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Bibliographic Details
Main Author: Serrano, Gemma
Format: Article
Language:deu
Published: Karl Franzens-Universität Graz 2023-11-01
Series:Limina
Online Access:https://resolver.obvsg.at/urn:nbn:at:at-ubg:4-48453
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Description
Summary:In diesem Text denke ich Theologie inmitten von kulturellen Ruinen, aber auch in einer Diaspora-Situation – selbst im Westen. Ich versuche die Fähigkeit zu schulen, sich neue Wege vorzustellen und zu beschreiten. Der Begriff ‚Ruine‘ stammt vom lateinischen Wort ruina, abgeleitet vom Verb ruo, das „sich auflösen, auseinandernehmen“ bedeutet. Wenn man diese Definition akzeptiert, werden im weiteren Sinne nicht nur Gebäude und Gegenstände, sondern auch die Kultur und insbesondere der von der christlichen Botschaft belebte westliche Kulturkörper zu Ruinen. Dies stellt die Theologie vor die Herausforderung, inmitten von Ruinen zu leben und sich in den Dienst eines „diasporischen Christentums“ zu stellen.
ISSN:2617-1953