Die Ränder städtischen Lebens: Sterben in der Biopolis

Das Verhältnis von Stadt und Sterben ist ebenso alltäglich wie außeralltäglich. Betrachtet man die Stadtforschung, so könnte man allerdings zu dem Schluss gelangen, dass es sowohl in seiner Alltäglichkeit als auch in seiner Außeralltäglichkeit ein unsichtbares Phänomen ist, priorisiert die Forschun...

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Bibliographic Details
Main Authors: Johanna Hoerning, Lucas Pohl
Format: Article
Language:deu
Published: sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung 2024-12-01
Series:Sub\urban
Subjects:
Online Access:https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/1010
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Description
Summary:Das Verhältnis von Stadt und Sterben ist ebenso alltäglich wie außeralltäglich. Betrachtet man die Stadtforschung, so könnte man allerdings zu dem Schluss gelangen, dass es sowohl in seiner Alltäglichkeit als auch in seiner Außeralltäglichkeit ein unsichtbares Phänomen ist, priorisiert die Forschung doch in aller Regel die Vitalität städtischen Lebens. Die Beiträge in unserer Debatte geben uns wertvolle Hinweise darauf, weshalb das Sterben heute räumlich, akademisch und gesellschaftlich derart marginalisiert ist, und verdeutlichen die Notwendigkeit einer umfassenden gesellschaftlichen Auseinandersetzung damit, wie der Tod in der Gesellschaft verhandelt und gestaltet wird. Diese Replik fasst zusammen, welche Fragen sich im Verhältnis von städtischem Leben und Sterben stellen, und lädt zu weiteren Beiträgen zu diesen Desiderata ein.
ISSN:2197-2567