Zur analytischen Chemie der Seltenen Erden

Nach einer kurzen Besprechung der Seltenen Erden und ihrer wichtigsten Trennverfahren wird eine Übersicht über ihre Anwendungsmöglichkeiten gegeben. Danach werden die geläufigsten Analysenmethoden aufgeführt, wobei etwas näher auf die Röntgenspektrographie eingegangen wird. Hierauf wird ein neues,...

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Bibliographic Details
Main Authors: G. Brunisholz, J.P. Quinche
Format: Article
Language:deu
Published: Swiss Chemical Society 1960-10-01
Series:CHIMIA
Online Access:https://www.chimia.ch/chimia/article/view/8116
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Description
Summary:Nach einer kurzen Besprechung der Seltenen Erden und ihrer wichtigsten Trennverfahren wird eine Übersicht über ihre Anwendungsmöglichkeiten gegeben. Danach werden die geläufigsten Analysenmethoden aufgeführt, wobei etwas näher auf die Röntgenspektrographie eingegangen wird. Hierauf wird ein neues, chromatographisches Analysenverfahren beschrieben: Nach der Entwicklung des Chromatogramms in einem Kapillarrohr werden die unter UV-Bestrahlung gut sichtbaren Zonen der einzelnen Erden ausgemessen. Man kann nach dieser Methode in einer Mischung der Seltenen Erden folgende Elemente oder Elementgruppen quantitativ erfassen: La, Ce, Pr, Nd, Sm + Eu, Gd + Tb + Y, Dy, Ho, Er, Tm und Yb + Lu. In einigen Fällen lassen sich selbst kleine Mengen von Begleitelementen in gereinigten Präparaten ermitteln (z. B. Lanthan in Praseodym oder Praseodym und Samarium in Neodym). Das Verfahren läßt sich auch zur Analyse anderer Elemente (z.B. Co, Ni, Cu, Mn usw.) verwenden, worüber später berichtet werden soll.
ISSN:0009-4293
2673-2424