Liebe, hass und wiedergutmachung im ausgang von Melanie Kleins psychoanalytischer theorie
Dieser Artikel befasst sich mit Melanie Kleins Objektbeziehungstheorie und untersucht ihre Bedeutung für die Theologie. Klein konzentrierte sich auf die menschliche Abhängigkeit und zeigte, wie sehr Menschen von Gefühlen wie Liebe und Hass bestimmt sind. Insbesondere Destruktivität nimmt in ihrer T...
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| Main Author: | |
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| Format: | Article |
| Language: | English |
| Published: |
Universidade Católica Portuguesa, Faculdade de Teologia
2025-07-01
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| Series: | Ephata |
| Subjects: | |
| Online Access: | https://revistas.ucp.pt/index.php/ephata/article/view/17859 |
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| Summary: | Dieser Artikel befasst sich mit Melanie Kleins Objektbeziehungstheorie und untersucht ihre Bedeutung für die Theologie. Klein konzentrierte sich auf die menschliche Abhängigkeit und zeigte, wie sehr Menschen von Gefühlen wie Liebe und Hass bestimmt sind. Insbesondere Destruktivität nimmt in ihrer Theorie einen wichtigen Platz ein. Der Artikel zeigt das Potenzial von Kleins Theorie für die Theologie auf und geht zudem kursorisch auf Judith Butlers Ausführungen zum Thema Verletzlichkeit ein. Im Mittelpunkt steht der Körper in seiner Abhängigkeit. Eine wesentliche Rolle bei der Anerkennung von Verletzlichkeit spielt auch das Konzept der Wiedergutmachung, das von Klein und Butler beleuchtet wird. Es wird hervorgehoben, dass eine davon inspirierte Theologie zu einem anderen Verständnis des Menschen und damit auch Gottes gelangt. Der Hauptbeitrag dieses Artikels besteht darin, dass er durch einen intensivierten Dialog mit der Psychoanalyse zu einer Neubetrachtung bislang gültiger theologischer Kategorien anregt. Der Mensch und seine Präsenz sollte in seiner Offenheit betrachtet werden. In dem Maße, in dem eine Theologie darauf reagieren kann, trägt sie auch zu einem Umdenken in Bezug auf unsere gegenwärtigen Krisen bei.
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| ISSN: | 2184-5778 2795-4900 |