„Die Wiese lacht.“
In anthropozentrischen Ansätzen der Umweltethik wird immer wieder unterstellt, dass wir der außermenschlichen Natur nur in einem übertragenen oder metaphorischen Sinn moralisch bedeutsame Eigenschaften oder gar intrinsische Werte unterstellen können. Ein modernes wissenschaftliches Weltbild nötige...
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| Published: |
Universität Salzburg
2025-08-01
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| Series: | Zeitschrift für Praktische Philosophie |
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| author | Andreas Hetzel |
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In anthropozentrischen Ansätzen der Umweltethik wird immer wieder unterstellt, dass wir der außermenschlichen Natur nur in einem übertragenen oder metaphorischen Sinn moralisch bedeutsame Eigenschaften oder gar intrinsische Werte unterstellen können. Ein modernes wissenschaftliches Weltbild nötige uns zu einem methodischen Anthropozentrismus. Mein Beitrag untersucht in kritischer Hinsicht einige der Voraussetzungen, die diese Argumentation in Bezug auf metaphorisches Sprechen und moderne Weltbilder macht. Ausgehend von Aristoteles, Blumenberg und Ricœur zeige ich, dass rhetorische Figuren wie die Metapher und die Prosopopöie nicht einfach einer unbelebten Entität Leben unterstellen, sondern die Grenze zwischen Lebendem und Nicht-Lebendem politisch verhandeln.
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| institution | Kabale University |
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| publishDate | 2025-08-01 |
| publisher | Universität Salzburg |
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| series | Zeitschrift für Praktische Philosophie |
| spelling | doaj-art-c4e223f4c25a45379398c14f8e15ac362025-08-26T09:45:57ZdeuUniversität SalzburgZeitschrift für Praktische Philosophie2409-99612025-08-0112110.22613/zfpp/12.1.14„Die Wiese lacht.“Andreas Hetzel In anthropozentrischen Ansätzen der Umweltethik wird immer wieder unterstellt, dass wir der außermenschlichen Natur nur in einem übertragenen oder metaphorischen Sinn moralisch bedeutsame Eigenschaften oder gar intrinsische Werte unterstellen können. Ein modernes wissenschaftliches Weltbild nötige uns zu einem methodischen Anthropozentrismus. Mein Beitrag untersucht in kritischer Hinsicht einige der Voraussetzungen, die diese Argumentation in Bezug auf metaphorisches Sprechen und moderne Weltbilder macht. Ausgehend von Aristoteles, Blumenberg und Ricœur zeige ich, dass rhetorische Figuren wie die Metapher und die Prosopopöie nicht einfach einer unbelebten Entität Leben unterstellen, sondern die Grenze zwischen Lebendem und Nicht-Lebendem politisch verhandeln. https://www.praktische-philosophie.org/zfpp/article/view/615Antlitz AnthropozänAnthropomorphismusEthikMetapherProsopopöie |
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