Bildungspionierin im digitalen Wandel Metamorphosen der SSAB

Nun sind bereits mehr als sechs Jahre vergangen, seitdem wir in einer eindrücklichen Gedenkfeier am 12.7.2018 in der Kirche Höngg von Verena Doelker-Tobler Abschied nehmen mussten. Mein Beitrag lag darin, ihr Wirken für die Schweizerische Stiftung für audiovisuelle Bildungsangebote (SSAB) zu würdig...

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Bibliographic Details
Main Author: Hanna Muralt Müller
Format: Article
Language:deu
Published: MedienPädagogik 2025-06-01
Series:MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung
Subjects:
Online Access:https://www.medienpaed.com/article/view/1937
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Description
Summary:Nun sind bereits mehr als sechs Jahre vergangen, seitdem wir in einer eindrücklichen Gedenkfeier am 12.7.2018 in der Kirche Höngg von Verena Doelker-Tobler Abschied nehmen mussten. Mein Beitrag lag darin, ihr Wirken für die Schweizerische Stiftung für audiovisuelle Bildungsangebote (SSAB) zu würdigen. Am Schluss meiner damaligen Worte verwies ich darauf, dass sich Verena sehr darüber freuen würde, könnte sie miterleben, wie sich das, was sie mit ihrem grossen Engagement für die SSAB initiiert hatte, inzwischen weiterentwickeln konnte. Im folgenden Rückblick soll diese Geschichte der SSAB mitsamt den Ereignissen seit dieser Gedenkfeier nachgezeichnet werden. Verena Doelker-Tobler hat in ihren letzten Jahren als Leiterin der Abteilung «Familie und Bildung» beim damaligen Fernsehen DRS und dann in den Jahren danach bis zu ihrem Hinschied im Sommer 2018 sehr viel Schaffenskraft der SSAB gewidmet. Die reichhaltige Geschichte der Stiftung, die auf ihre Initiative hin gegründet wurde, zeugt von ihrem Pioniergeist, ihrem Mut und Durchhaltevermögen und gleichzeitig auch von ihrer grossen Flexibilität. So gelang es ihr, die Aktivitäten der SSAB stets auf neue Gegebenheiten auszurichten. Es war im Spätsommer 2005, als ich von Verena Doelker-Tobler angefragt wurde, ob ich das Präsidium der SSAB übernehmen könnte. Ich war gerade erst als Vizekanzlerin zurückgetreten, um mich in den verbleibenden zweieinhalb Jahren vor meiner Pensionierung als Sonderbeauftragte für Internationale Fragen voll auf die mir wichtigen Themen der Digitalisierung, speziell des E-Government, zu konzentrieren. Mein Auftrag war es, Informationen über die diesbezüglichen Bestrebungen, Trends und Erfahrungen im Rahmen der Mitgliedstaaten von EU und OECD zu sichten und für die Bundesverwaltung auszuwerten. Zu meinem neuen Aufgabengebiet passte die Übernahme des Präsidiums der Stiftung sehr gut. So konnte ich nach Rücksprache mit der damaligen Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz zusagen. Ich stiess zur SSAB, als deren erste Phase bereits vor dem Abschluss stand und sie sich im Umbruch befand.
ISSN:1424-3636