Lexikalischer Ansatz

[Zusammenfassung generiert von ChatGPT] Überblick: Babylonia 3/2005 widmet sich dem Lexikalischen Ansatz im Fremdsprachenunterricht. Es handelt sich um eine Unterrichtsphilosophie, die Wortverbindungen, Kollokationen und sprachliche Routinen als zentral für das Sprachlernen versteht – weit über...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Format: Article
Language:deu
Published: Association Babylonia Switzerland 2005-12-01
Series:Babylonia
Subjects:
Online Access:https://babylonia.online/index.php/babylonia/article/view/670
Tags: Add Tag
No Tags, Be the first to tag this record!
Description
Summary:[Zusammenfassung generiert von ChatGPT] Überblick: Babylonia 3/2005 widmet sich dem Lexikalischen Ansatz im Fremdsprachenunterricht. Es handelt sich um eine Unterrichtsphilosophie, die Wortverbindungen, Kollokationen und sprachliche Routinen als zentral für das Sprachlernen versteht – weit über die klassische Trennung von Grammatik und Wortschatz hinaus. Wichtige Beiträge: Im Editorial wird das Ideal der „lingua franca“ kritisch betrachtet. Die Herausgeber argumentieren, dass Mehrsprachigkeit kein Hindernis, sondern ein kulturelles Gut ist. Sprache besteht nicht nur aus Vokabeln und Regeln – sie ist erlebte Kommunikation, durch wiederkehrende sprachliche Muster getragen. Michael Lewis, Initiator des Ansatzes, fordert einen Bruch mit traditionellen Übungsmethoden. Die Bedeutung von idiomatischen Phrasen, Textsortenbewusstsein und lexikalischer Sensibilität steht im Vordergrund. Wilfried Krenn analysiert die Stärken und Schwächen des Ansatzes. Er plädiert für ein stärkeres theoretisches Fundament, basierend auf Lernpsychologie und Spracherwerbstheorien. Er stellt acht Kriterien für effektive Aufgaben vor – darunter Sinnhaftigkeit, Kontextualisierung und differenzierte Wiederholung. Praktische Beiträge: Cardona beschreibt Aktivitäten im Italienischunterricht. Wokusch erklärt die Rolle von Sprachformeln im Französischunterricht. Juri-Zanolari teilt Erfahrungen aus dem Tessin (Englisch/Französisch). Quasthoff/Richter präsentieren das Projekt Wortschatz Deutsch. Jopling analysiert elektronische Wörterbücher und Korpora als didaktische Werkzeuge. Weitere Artikel diskutieren digitale Lernumgebungen, Schülermehrsprachigkeit (De Rosa) und Sprachkompetenzen in der Schweizer Arbeitswelt (Grin et al.). Fazit: Babylonia 3/2005 stellt den Lexikalischen Ansatz als zukunftsweisende Perspektive für den Sprachunterricht dar. Lexikalisches Wissen wird als Schlüssel zur Verständigung und zur Sprachkompetenz betrachtet. Ein Paradigmenwechsel – weg vom Regelunterricht hin zu bedeutungsvoller sprachlicher Praxis – wird gefordert.
ISSN:1420-0007
2673-6454