Mehr Körper denken
Die Diskussion um Kunst und KI wirft zentrale Fragen zu Autorschaft, Kreativität und dem Wert von Kunst auf. Generative KI-Systeme wie Midjourney und ChatGPT ermöglichen schnelle Medienproduktion, entkoppeln diese aber zunehmend vom körperlichen Schaffensprozess. Während einige von Demokratisierung...
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| Main Author: | |
|---|---|
| Format: | Article |
| Language: | deu |
| Published: |
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
2024-12-01
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| Series: | Medienimpulse |
| Subjects: | |
| Online Access: | https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/9144 |
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|---|---|
| author | Kim Ji-Hu |
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| description | Die Diskussion um Kunst und KI wirft zentrale Fragen zu Autorschaft, Kreativität und dem Wert von Kunst auf. Generative KI-Systeme wie Midjourney und ChatGPT ermöglichen schnelle Medienproduktion, entkoppeln diese aber zunehmend vom körperlichen Schaffensprozess. Während einige von Demokratisierung sprechen, befürchten andere das Aussterben kreativer Berufe und eine Dominanz kapitalistischer Effizienz.
Die westliche Trennung von Körper und Geist wird kritisch beleuchtet, während Konzepte wie das japanische Shokunin – die Einheit von Hand und Geist durch jahrzehntelange Übung – als alternative Perspektive dienen könnte. Kunst könnte im Angesicht von KI neue Ausdrucksformen schaffen, indem sie sich auf das fokussiert, was Maschinen nicht leisten können: intuitive, unmittelbare und körperlich-emotionale Kommunikation. Dies könnte zu offenen, konstruktiven Diskursen führen und aufzeigen, wie Kunst und Technologie koexistieren können.
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| format | Article |
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| institution | OA Journals |
| issn | 2307-3187 |
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| publishDate | 2024-12-01 |
| publisher | Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung |
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| series | Medienimpulse |
| spelling | doaj-art-4ba1283cf8eb4c6e91b1d367b5f269102025-08-20T02:34:47ZdeuBundesministerium für Bildung, Wissenschaft und ForschungMedienimpulse2307-31872024-12-0163410.21243/mi-04-24-12Mehr Körper denkenKim Ji-HuDie Diskussion um Kunst und KI wirft zentrale Fragen zu Autorschaft, Kreativität und dem Wert von Kunst auf. Generative KI-Systeme wie Midjourney und ChatGPT ermöglichen schnelle Medienproduktion, entkoppeln diese aber zunehmend vom körperlichen Schaffensprozess. Während einige von Demokratisierung sprechen, befürchten andere das Aussterben kreativer Berufe und eine Dominanz kapitalistischer Effizienz. Die westliche Trennung von Körper und Geist wird kritisch beleuchtet, während Konzepte wie das japanische Shokunin – die Einheit von Hand und Geist durch jahrzehntelange Übung – als alternative Perspektive dienen könnte. Kunst könnte im Angesicht von KI neue Ausdrucksformen schaffen, indem sie sich auf das fokussiert, was Maschinen nicht leisten können: intuitive, unmittelbare und körperlich-emotionale Kommunikation. Dies könnte zu offenen, konstruktiven Diskursen führen und aufzeigen, wie Kunst und Technologie koexistieren können. https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/9144KI-generierte SystemeKunst und KIChatGPTShokunin |
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