Uni- und bidirektionaler Wissenstransfer
Ein stärkeres Zusammenwirken von Bildungsforschung und Bildungspraxis wird anhaltend gefordert, jedoch erschweren unterschiedliche Systemlogiken diese Zusammenarbeit. Zudem ist unklar, wie solch ein Zusammenwirken aussehen kann. Diese Studie untersucht Praktiken des Wissenstransfers in Forschungspr...
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| Format: | Article |
| Language: | deu |
| Published: |
MedienPädagogik
2025-07-01
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| Series: | MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung |
| Subjects: | |
| Online Access: | https://www.medienpaed.com/article/view/2040 |
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| Summary: | Ein stärkeres Zusammenwirken von Bildungsforschung und Bildungspraxis wird anhaltend gefordert, jedoch erschweren unterschiedliche Systemlogiken diese Zusammenarbeit. Zudem ist unklar, wie solch ein Zusammenwirken aussehen kann. Diese Studie untersucht Praktiken des Wissenstransfers in Forschungsprojekten zu Bildung und Digitalisierung und unterscheidet dabei unidirektionale und bidirektionale Kommunikationsformate des Wissenstransfers. Im Rahmen des BMBF-Metavorhabens Digitalisierung im Bildungsbereich (Digi-EBF) wurden Forschende zur Mitte und zum Ende der Projektlaufzeit zu ihrer Nutzung von verschiedenen Kommunikationsformaten mit der Praxis befragt. Die Daten wurden auf Teilprojektebene aggregiert (N = 89–98) und mittels Korrelationen analysiert. Ergebnisse zeigen, dass zum Ende einer Projektlaufzeit eine intensivierte Kommunikation der Projekte mit der Praxis zu beobachten ist. Unidirektionale Formate weisen dabei eine höhere Frequenz auf als bidirektionale Formate. Der Nutzen des Austauschs wurde als höher wahrgenommen, wenn bidirektionale Formate zum Einsatz kamen. Wir diskutieren die Nutzung von uni- und bidirektionalen Formaten des Wissenstransfers als eine Chance, das Zusammenwirken zwischen Bildungspraxis und Bildungsforschung zu gestalten. Uni- und bidirektionale Formate verfolgen unterschiedliche Ziele und sind insofern auf die Anlage eines Forschungsprojekts abzustimmen.
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| ISSN: | 1424-3636 |