Evaluation einer 4-Tage-Woche mit reduzierter Arbeitszeit: Subjektive Effekte auf Überstunden, Zufriedenheit, Work-Life-Balance und Belastungsempfinden

In einem Betrieb aus der Elektro-Montage mit rund 150 Beschäftigten wurde die Auswirkung einer Arbeitszeitreduktion auf 36 Std. als 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich aus Sicht von Beschäftigten und Führungskräften auf Gesundheit, Vereinbarkeit, Zufriedenheit und Arbeitsbelastung untersucht. Daz...

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Main Authors: Anna Arlinghaus, Patryk Senwicki
Format: Article
Language:deu
Published: University of Fribourg - Division of Sociology, Social Work and Social Policy 2025-06-01
Series:sozialpolitik.ch
Subjects:
Online Access:https://www.sozialpolitik.ch/article/view/7039
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Description
Summary:In einem Betrieb aus der Elektro-Montage mit rund 150 Beschäftigten wurde die Auswirkung einer Arbeitszeitreduktion auf 36 Std. als 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich aus Sicht von Beschäftigten und Führungskräften auf Gesundheit, Vereinbarkeit, Zufriedenheit und Arbeitsbelastung untersucht. Dazu wurde 1,5 Jahre nach der Umstellung ein Methodenmix aus quantitativen Analysen (Überstunden, retrospektive Online-Befragung, Fluktuationsanalyse) und qualitativen Fokusgruppen eingesetzt. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Zufriedenheit bei allen Stakeholdern. Besonders die Vereinbarkeit verbesserte sich bei gleichbleibender Arbeitsbelastung und gesunkenem Überstundenvolumen. Die Produktivität wurde als gestiegen beurteilt. Dieses Beispiel zeigt somit eine gelungene Umsetzung im gewerblichen Bereich.
ISSN:2297-8224