Demokratie lernen und machen – kommunal, universitär, radikal

Die Krisen der Demokratie sind aktuell zahlreich, u.a. weil die Feinde der Demokratie sich ihrer ermächtigen, aber auch weil sich ein libertäres Verständnis von Politik durchgesetzt hat. Demokratische Institutionen und demokratische Beziehungen verlieren immer mehr an Vertrauen. Dass Menschen also...

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Main Author: Demokrat Ramadani
Format: Article
Language:deu
Published: Wissenschaftliche Einrichtung Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld 2025-07-01
Series:PraxisForschungLehrer*innenBildung
Subjects:
Online Access:https://www.pflb-journal.de/index.php/pflb/article/view/7957
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Summary:Die Krisen der Demokratie sind aktuell zahlreich, u.a. weil die Feinde der Demokratie sich ihrer ermächtigen, aber auch weil sich ein libertäres Verständnis von Politik durchgesetzt hat. Demokratische Institutionen und demokratische Beziehungen verlieren immer mehr an Vertrauen. Dass Menschen also zunehmend skeptischer gegenüber der Demokratie werden, zu Verschwörungserzählungen neigen und extremistische Bewegungen Zulauf bekommen, hat gesamtgesellschaftliche Ursachen, bundespolitische Auswirkungen und immer eine Durchschlagskraft auf Nahbereiche – u.a. die kommunale Ebene und den universitären Kontext. Krisen der Demokratie können Chancen zur Demokratisierung sein. Im vorliegenden Aufsatz wird vorgeschlagen, Kommunen und Universitäten in Bezug auf ihre Potenziale für eine demokratiepädagogische Strategie zu betrachten. Anknüpfend an Verständnisse radikaler Demokratie und radikaler Vielfalt als konzeptionellen Referenzrahmen werden Grundgedanken einer demokratiepädagogischen Strategie am Beispiel der Stadt Moers und eines Seminar-Projektes der Universität Bielefeld vorgestellt.
ISSN:2629-5628