Zur lernbasierten Respezifikation von Nachhaltigkeit

Zusammenfassung Nachhaltigkeit kann als grundsätzlich anerkannter, aber zu abstrakter Wert verstanden werden, der in unzureichendem Maße Handlungsorientierungen bereithält. Er muss also kontextspezifisch respezifiziert, d. h. in konkrete Praxis gebracht werden. Während Luhmann bereits darauf verweis...

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Bibliographic Details
Main Author: Julia Elven
Format: Article
Language:deu
Published: SpringerOpen 2024-12-01
Series:Zeitschrift für Weiterbildungsforschung - Report
Subjects:
Online Access:https://doi.org/10.1007/s40955-024-00300-1
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Description
Summary:Zusammenfassung Nachhaltigkeit kann als grundsätzlich anerkannter, aber zu abstrakter Wert verstanden werden, der in unzureichendem Maße Handlungsorientierungen bereithält. Er muss also kontextspezifisch respezifiziert, d. h. in konkrete Praxis gebracht werden. Während Luhmann bereits darauf verweist, dass Organisation bei der Formgebung dieser Praxis im Zuge der Respezifikation eine hohe Relevanz entfaltet, fokussiert der vorliegende Beitrag das Lernen Erwachsener als zentrales Moment. Zunächst wird der Begriff Respezifikation konzeptionell umrissen und insbesondere in Richtung Lern- und Bildungsprozesse erweitert und hieran anschließend empirisch entfaltet. Anhand einer sinngenetischen Analyse werden dabei drei lernbasierte Modi der Respezifikation von Nachhaltigkeit rekonstruiert: Integrationsorientierung, Funktionsorientierung und Interessenorientierung. Für die Respezifikationsmodi zeigen sich verschiedene Lernherausforderungen auf individueller und organisationaler Ebene.
ISSN:2364-0014
2364-0022